OCULUS Corvis® ST - Analyse der cornealen biomechanischen Response, Tonometrie und Pachymetrie



Das OCULUS Corvis® ST ist ein Non-Contact-Tonometer mit Ultra-Highspeed-Kamera. Es zeigt die Reaktion der Hornhaut auf den Luftimpuls in einer kurzen Filmsequenz mit mehr als 4 000 Bildern pro Sekunde.

Doch das Corvis® ST ist nicht nur Tonometer. Es verbindet Tonometrie und Pachymetrie und setzt insgesamt neue Standards in der Augenheilkunde. Denn gegenüber der reinen Augeninndruckmessung ermittelt es den biomechanisch korrigierten Augeninnendruck (biOP) und liefert damit Werte, die gegenüber konventionellen Verfahren (z.B. Applanationstonometrie) näher am physiologischen IOP liegen.

Ob Glaukom oder Keratokonus: Das OCULUS Corvis ST trägt mit seiner revolutionären Biomechanischen Glaukom Faktor (BGF) Software, erheblich zur Glaukom-Früherkennung bei. Der Corvis Biomechanische Index (CBI) – eine spezielle Screening Report Software – liefert alles, was zur Keratokonuserkennung notwendig ist. Beide Softwarepakete setzen sämtliche Befunde in den Vergleich zu normativen Daten. Das erhöht für den Augenarzt die Sicherheit der Untersuchung und liefert, in nur einem Messvorgang ein umfassendes und exaktes Bild.

Funktionen

Hornhaut-Visualisierung / Scheimpflug-Technologie

Das revolutionäre Corvis® ST nimmt die Reaktion der Hornhaut auf einen definierten Luftimpuls mit einer neuentwickelten High-Speed-Scheimpflugkamera auf. Mit einer Bildrate von über 4 300 Bildern pro Sekunde erlaubt die Kamera eine hochpräzise Messung des IOD und der Hornhautdicke. Auf Grundlage eines Videos aus 140 Einzelbildern, aufgenommen innerhalb von 31 ms nach Einsetzen des Luftimpulses, ermöglicht das Corvis® ST eine detaillierte Beurteilung der biomechanischen Eigenschaften.

Mit Hilfe der Informationen aus der biomechanischen Response der Hornhaut wird ein biomechanisch korrigierter Augeninnendruck (bIOP) berechnet. Zusätzlich wird eine Erkennung von Ektasien wie Keratokonus in einem sehr frühen Stadium ermöglicht. Biomechanische Eigenschaften spielen auch bei der Entwicklung und dem Verlauf eines Glaukoms eine wichtige Rolle.

DCR: Dynamic Corneal Response



Mit dem DCR-Display erhalten Sie vielfältige Einblicke in die biomechanischen Eigenschaften der Hornhaut. Die Software analysiert detailliert die 140 Scheimpflugbilder, die während der Deformation der Hornhaut aufgenommen werden. Die Parameter, die diese Deformations-Charakteristika beschreiben, geben Auskunft darüber, ob es sich um eine biomechanisch stabile oder eine weiche Hornhaut handelt. Ebenfalls enthalten sind der Corvis Biomechanische Index (CBI) und Tomographische Biomechanische Index (TBI).

Video per E-Mail aufs Kundenhandy




Mit dieser neuen Funktion können Sie sowohl die Augeninnendruck- und Hornhautdickenwerte als auch die beeindruckenden Videos per E-Mail an Ihre Patienten verschicken. Auch ein Hinweis auf einen eventuellen nächsten Kontrolltermin ist in diesem Dokument vorhanden. Auf diese Weise können Sie – gerade auch jüngere Patienten – von der Notwendigkeit eines Glaukomscreenings und regelmäßigen Kontrollterminen überzeugen. Mit der High-End Diagnostik des Corvis® ST stellen Sie Ihre Leistung und Ihr Hightech-Equipment in den Fokus.

Mess- und Darstellungsmöglichkeiten


Deformations Amplitude
Applanations-Länge
Geschwindigkeit der Hornhautbewegung
IOD-Messung
Messung der Hornhautdicke
Scheimpflugbilder der 1. und 2. Applanation der Hornhaut
Slow-Motion Video der cornealen Deformation infolge des Luftimpulses
Non-Contact Tonometer in Kombination mit einer Ultra-High-Speed Kamera zur Visualisierung und Messung der Deformation der Hornhaut auf einen Luftimpuls (4 330 Bilder / Sek.)

Warum sind biomechanische Eigenschaften so wichtig?



Texte und Bildmaterial: OCULUS

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